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Luxemburg Tour 2006
 
Wir, Uli, Kalla und Uli starteten Morgens um 10:30 in Holzen Richtung Luxemburg. Wir hatten uns vorgenommen nur Landstraßen zu benutzen, und haben uns von Uli mit der BMW GS und seinem Garmin Navi über die Dörfer führen lassen. Als wir in Olpe waren begann es heftig zu Regnen und wir stülpten uns unsere Ganzkörperkondome über. Unseren ersten Stopp machten wir auf dem Petersberg in Bonn. Auf dem Petersberg steht das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung, welches heute ein Hotel ist.
Mittlerweile hatte es aufgehört zu Regnen, und die Sonne ließ sich blicken. Uli kannte sich hier auf dem Petersberg bestens aus, und so parkten wir unsere Motorräder direkt vor der Hotelterasse. Vom Petersberg hat man einen unglaublichen Ausblick bis weit in die Eifel.
Wir fuhren dann hinunter nach Königswinter.
Bei herrlichem Wetter machten wir Mittagspause in einem Restaurant direkt an der Rheinpromenade in Königswinter.

Im Bild links: Uli + Kalla
Im Bild rechts: Uli + Uli.

Was ihr hier nicht seht, wir haben natürlich etwas für Leib + Seele getan!

Wir setzten dann mit der Fähre Königswinter auf die andere Rheinseite über.
Bevor man uns wieder von Bord ließ mussten wir allerdings noch den Fährmann entlohnen.
Wir fuhren dann über wunderschöne Motorradstraßen durch die Eifel. Selbstverständlich machten wir einen Stopp an der Nürburgring Nordschleife am Brünnchen.
Anschließen fuhren wir noch zum Start und Ziel am Grand-Prix Kurs. Da aber an diesem Wochenende auch DTM war herrschte hier reger Betrieb. So machten wir noch eine kurze Kaffee und Rauchpause. Wirr fuhren dann weiter durch die Eifel Richtung Luxemburg. Als wir dann Spätnachmittags noch ungefähr 70 Kilometer von der Luxemburger Grenze in Dasburg entfernt waren leuchteten an der Ducati und der Moto Guzzi die Reserveleuchten. Ich wusste das wird knapp. Denn auf den letzten 50 Kilometern in Deutschland gibt es, aufgrund der Preissituation in Luxemburg, keine Tankstellen mehr! Mir ging mit meiner Ducati natürlich der Treibstoff aus! Aber glücklicherweise so kurz vor Dasburg das ich nur noch die letzte Kuppe ca. 50 Meter mit Kniescheibenantrieb bewältigen musste. Dann ging es zum Glück die letzten 2 Kilometer nur bergab und ich konnte es wieder rollen lassen ;-) ganz ohne Motor. Der Grenzübergang liegt im Tal und direkt an der Grenze in Dasburg ist eine Tankstelle.
Selten war das Tanken so erfreulich und auch noch günstig! Da wir schon mal diese Tankpause machen mussten konnten Kalla und ich auch unserer Sucht nachgeben und einen Glimmstängel gen Himmel blasen.
Nachdem wir dann auf einigen Kilometern schon mal den Asphalt der Ardennenstäßchen auf seine Gripfähigkeiten getestet hatten erreichten wir am frühen Abend unsere Herberge. Das Hotel Hatz in Kautenbach.
Diesen herrlichen und erlebnisreichen Tag beschlossen wir mit einem sehr guten Abendessen und ungefähr einer Flasche Wein.
Am Samstagmorgen bei traumhaften Wetter und nach einem guten Frühstück erkundeten wir die Sträßchen der Ardennen. Hier kann man einfach super Motorrad fahren. Überall gibt es in den kleinen Ardennendörfern einladende Cafes und Gasthöfe.
Während wir die Ardennen in uns aufsogen führten uns die Straßen nach Belgien. Diese Creperie, gleich Pfannkuchenhaus, am Wegesrand lud uns förmlich dazu ein eine Mittagsrast einzulegen.
Es gab echt leckere Pfannkuchen und Omelettes in allen Geschmacksrichtungen. Während der Pause verdunkelte sich der Himmel und es gab einen starken Gewitterguss. Wir warteten das Gewitter bei einem leckeren Espresso ab.
Bei anschließendem Sonneschein setzten wir unser Fahrt in Richtung Luxemburg fort.
Unsere nächste Rast machten wir in Vianden. Hier gibt es eine wunderschöne Altstadt, eine Burg und auch sonst allerhand zu sehen.
Auf dem Rückweg zu unserer Herberge in Kautenbach machten wir noch eine Pause oberhalb des Flusstals der Sauer. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht über die zerklüftete Landschaft der Ardennen.
Am Abend wieder im Hotel angekommen genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages auf der Terrasse. Wir ließen die Erlebnisse des Tages noch einmal in unseren Köpfen Revue passieren. Es war ein herrlicher Motorradtag!
Am Sonntagmorgen machten wir uns dann auf den Heimweg. Unsere Route führte uns unter anderem auch an die Mosel. Von hier oben auf dem Weinberg bei Mesenich hat man einen sehr guten Ausblick in das Moseltal.
Auch an der Mosel gibt es, wie man im Bild links sehen kann, sehr schöne Motorradstraßen. Nicht nur für Weintrinker ist das Moselland ein Genuss.
Auf dem Weg entlang der Mosel ereilte uns dann etwas völlig ungewöhnliches! Eine Panne an einem Italienischen Moto. Kalla fuhr an einer Ampel wieder los und die Guzzi knallte und furzte und lief schlagartig nur noch auf einem Zylinder. Also alle Maschinen STOPP! Das Problem war schnell erkannt. Dieser Großvolumige Explosionsmotor hatte durch eine Fehlexplosion ein Brennstoffregulierventil von dem Ansaugstutzen gesprengt!
Dieses kleine Problem wurde aber ruck zuck behoben. Ansaugstutzen wieder aufschoben und Schelle festgezogen. Schon standen wieder beide Explosionskammern zur Krafterzeugung zur Verfügung und es konnte weiter gehen.
Kurz vor dem Westerwald und pünktlich zur Kaffeezeit trafen wir in Selters ein. Hier aus Selters kommt das weltberühmte Selters Mineralwasser.
Wir stellten unsere Motorräder auf dem Marktplatz vor dem Springbrunnen ab Das Cafe Rockenfeller zog uns magisch an. Wir stillten unseren Hunger und Durst mit leckerer Torte und Cappuccino. Solchermaßen gestärkt schafften wir mühelos den Weg zurück ins Sauerland.
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