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Wir, Uli, Kalla und Uli starteten Morgens um 10:30 in Holzen Richtung Luxemburg.
Wir hatten uns vorgenommen nur Landstraßen zu benutzen, und haben uns von Uli mit der BMW GS und
seinem Garmin Navi über die Dörfer führen lassen. Als wir in Olpe waren begann es heftig zu
Regnen und wir stülpten uns unsere Ganzkörperkondome über. Unseren ersten Stopp machten wir auf
dem Petersberg in Bonn. Auf dem Petersberg steht das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung,
welches heute ein Hotel ist. |
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Mittlerweile hatte es aufgehört zu Regnen, und die Sonne ließ sich blicken. Uli
kannte sich hier auf dem Petersberg bestens aus, und so parkten wir unsere Motorräder direkt vor
der Hotelterasse. Vom Petersberg hat man einen unglaublichen Ausblick bis weit in die Eifel.
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Wir fuhren dann hinunter nach Königswinter. |
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Bei herrlichem Wetter machten wir Mittagspause in einem Restaurant direkt an der
Rheinpromenade in Königswinter.
Im Bild links: Uli + Kalla
Im Bild rechts: Uli + Uli.Was ihr hier nicht seht, wir haben natürlich etwas für Leib + Seele
getan! |
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Wir setzten dann mit der Fähre Königswinter auf die andere Rheinseite über. |
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Bevor man uns wieder von Bord ließ mussten wir allerdings noch den Fährmann
entlohnen.
Wir fuhren dann über wunderschöne Motorradstraßen durch die Eifel. Selbstverständlich machten
wir einen Stopp an der Nürburgring Nordschleife am Brünnchen. |
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Anschließen fuhren wir noch zum Start und Ziel am Grand-Prix Kurs. Da aber an
diesem Wochenende auch DTM war herrschte hier reger Betrieb. So machten wir noch eine kurze
Kaffee und Rauchpause. Wirr fuhren dann weiter durch die Eifel Richtung Luxemburg. Als wir dann
Spätnachmittags noch ungefähr 70 Kilometer von der Luxemburger Grenze in Dasburg entfernt waren
leuchteten an der Ducati und der Moto Guzzi die Reserveleuchten. Ich wusste das wird knapp. Denn
auf den letzten 50 Kilometern in Deutschland gibt es, aufgrund der Preissituation in Luxemburg,
keine Tankstellen mehr! Mir ging mit meiner Ducati natürlich der Treibstoff aus! Aber
glücklicherweise so kurz vor Dasburg das ich nur noch die letzte Kuppe ca. 50 Meter mit
Kniescheibenantrieb bewältigen musste. Dann ging es zum Glück die letzten 2 Kilometer nur bergab
und ich konnte es wieder rollen lassen ;-) ganz ohne Motor. Der Grenzübergang liegt im Tal und
direkt an der Grenze in Dasburg ist eine Tankstelle. |
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Selten war das Tanken so erfreulich und auch noch günstig! Da wir schon mal
diese Tankpause machen mussten konnten Kalla und ich auch unserer Sucht nachgeben und einen
Glimmstängel gen Himmel blasen. |
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Nachdem wir dann auf einigen Kilometern schon mal den Asphalt der
Ardennenstäßchen auf seine Gripfähigkeiten getestet hatten erreichten wir am frühen Abend unsere
Herberge. Das Hotel Hatz in Kautenbach.
Diesen herrlichen und erlebnisreichen Tag beschlossen wir mit einem sehr guten Abendessen und
ungefähr einer Flasche Wein. |
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Am Samstagmorgen bei traumhaften Wetter und nach einem guten Frühstück
erkundeten wir die Sträßchen der Ardennen. Hier kann man einfach super Motorrad fahren. Überall
gibt es in den kleinen Ardennendörfern einladende Cafes und Gasthöfe. |
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Während wir die Ardennen in uns aufsogen führten uns die Straßen nach Belgien.
Diese Creperie, gleich Pfannkuchenhaus, am Wegesrand lud uns förmlich dazu ein eine Mittagsrast
einzulegen. |
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Es gab echt leckere Pfannkuchen und Omelettes in allen Geschmacksrichtungen.
Während der Pause verdunkelte sich der Himmel und es gab einen starken Gewitterguss. Wir
warteten das Gewitter bei einem leckeren Espresso ab. |
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Bei anschließendem Sonneschein setzten wir unser Fahrt in Richtung
Luxemburg fort.
Unsere nächste Rast machten wir in Vianden. Hier gibt es eine wunderschöne Altstadt, eine Burg
und auch sonst allerhand zu sehen. |
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Auf dem Rückweg zu unserer Herberge in Kautenbach machten wir noch eine Pause
oberhalb des Flusstals der Sauer. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht über die zerklüftete
Landschaft der Ardennen. |
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Am Abend wieder im Hotel angekommen genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen
dieses Tages auf der Terrasse. Wir ließen die Erlebnisse des Tages noch einmal in unseren Köpfen
Revue passieren. Es war ein herrlicher Motorradtag! |
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Am Sonntagmorgen machten wir uns dann auf den Heimweg. Unsere Route führte uns
unter anderem auch an die Mosel. Von hier oben auf dem Weinberg bei Mesenich hat man einen sehr
guten Ausblick in das Moseltal. |
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Auch an der Mosel gibt es, wie man im Bild links sehen kann, sehr schöne
Motorradstraßen. Nicht nur für Weintrinker ist das Moselland ein Genuss. |
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Auf dem Weg entlang der Mosel ereilte uns dann etwas völlig ungewöhnliches! Eine
Panne an einem Italienischen Moto. Kalla fuhr an einer Ampel wieder los und die Guzzi knallte
und furzte und lief schlagartig nur noch auf einem Zylinder. Also alle Maschinen STOPP! Das
Problem war schnell erkannt. Dieser Großvolumige Explosionsmotor hatte durch eine Fehlexplosion
ein Brennstoffregulierventil von dem Ansaugstutzen gesprengt! |
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Dieses kleine Problem wurde aber ruck zuck behoben. Ansaugstutzen wieder
aufschoben und Schelle festgezogen. Schon standen wieder beide Explosionskammern zur
Krafterzeugung zur Verfügung und es konnte weiter gehen. |
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Kurz vor dem Westerwald und pünktlich zur Kaffeezeit trafen wir in Selters ein.
Hier aus Selters kommt das weltberühmte Selters Mineralwasser. |
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Wir stellten unsere Motorräder auf dem Marktplatz vor dem Springbrunnen ab Das
Cafe Rockenfeller zog uns magisch an. Wir stillten unseren Hunger und Durst mit leckerer Torte
und Cappuccino. Solchermaßen gestärkt schafften wir mühelos den Weg zurück ins Sauerland. |
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